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Strategien für die Zukunft - Entwicklung sozialer Unternehmen in NRW  
 

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ENTWICKLUNG SOZIALER UNTERNEHMEN IN NRW

Soziale Unternehmen, insbesondere die Integrationsfirmen, haben in den letzten Jahren für die Verbesserung der Situation von benachteiligten Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt an Bedeutung gewonnen. Trotz einer angespannten konjunkturellen Lage ist der Gründungstrend für diese Unternehmen ungebrochen. Dies ist nicht zuletzt auf eine gesetzliche Initiative der Bundesregierung zurückzuführen. Das klare Ziel der Schaffung von Arbeitsplätzen lässt die Unternehmen zu attraktiven Partnern der arbeitsmarktpolitischen Akteure werden.
Von Mai 2002 bis Mai 2005 werden neue Ansätze und Strategien erprobt, welche die Entwicklung der Integrationsunternehmen nachhaltig unterstützen sollen. Das Vorhaben wird gefördert aus Mitteln der Gemeinschaftsinitiative "EQUAL", der Europäischen Union (www.equal-de.de) und der Ausgleichsabgabe über die Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe (www.lvr.de / www.lwl.org). Die Umsetzungsverantwortung auf Bundesebene liegt beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit.

Seit Mai kooperieren in dieser EP sieben Integrationsunternehmen und mehrere Expertenprojekte mit dem Ziel, eine dauerhafte wirtschaftliche Stabilisierung der Integrationsunternehmen durch eine vertiefte Kooperation mit regionalen Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes zu erreichen. Auf dem Weg zu diesem Ziel sollen die vielfältigen und regional unterschiedlichen Erfahrungen reflektiert und analysiert werden, um diejenigen Faktoren festzuhalten, die solche Kooperationen fördern, und damit als betriebswirtschaftliche Strategie auf andere Integrationsunternehmen übertragen werden können.
Soziale Unternehmen (in enger Kooperation mit anderen Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes) können und sollen somit letztlich beweisen, dass betriebswirtschaftliche Strategie und soziales Engagement einander nicht widersprechen, und dass auf der Grundlage von gleichwertigen Kooperationsbeziehungen alle Beteiligten einen dauerhaften betriebswirtschaftlichen und sozialen Nutzen erzielen können. Für andere Unternehmer/innen, ob sie nun ein Integrationsunternehmen oder einen reinen Wirtschaftsbetrieb führen, können und sollen die in diesem Projekt erzielten Erfahrungen Anregung und Know-how liefern, ihrerseits Kooperationen aktiv zu suchen und auszugestalten, um auf dem Markt Synergieeffekte sinnvoll nutzen zu können.

Die Integrationsfirmen beweisen als Teil der regionalen Wirtschaft durch die Beschäftigung eines sehr hohen Anteils von Menschen mit Behinderungen eine besondere soziale Verantwortung. Die Bedeutung einer Kooperation mit anderen Unternehmen der freien Wirtschaft wächst. Im Rahmen des Projektes entwickeln Integrationsfirmen neue Kooperationsmodelle zwischen Sozialen und privaten Unternehmen zur Stärkung ihrer Integrationspotentiale.
> Firmenprojekte

Zur qualitativen Weiterentwicklung des Modells der Sozialen Unternehmen müssen Integrationshemmnisse abgebaut und die Rahmenbedingungen verbessert werden. Dies geschieht mit Unterstützung der
> Expertenprojekte